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Das große Thema Sicherheit

Da dieser Blog dazu dient über mein Leben hier in Südafrika zu berichten, soll es dieses Mal um ein sehr großes und vor allem sehr wichtiges Thema gehen, nämlich um die Sicherheit. Denn das Leben hier ist, ohne zu übertreiben, deutlich gefährlicher als in Deutschland (wie man sich denken kann). Wie man damit lebt und wie man versucht, so viele Gefahren wie möglich vorzubeugen, darum soll es jetzt gehen. Südafrika ist ein sehr abgespaltenes Land. Auf der einen Seite die größtenteils weiße Oberschicht, welche in luxuriösen Häusern wohnt und gute Autos fährt. Auf der anderen Seite ein arme schwarze Mehrheit die meist in den Townships lebt. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch, da viele Menschen aus der Armut heraus keinen anderen Ausweg sehen, als zu stehlen. Schlecht bezahlte Arbeit und fehlende soziale Hilfe von Staat sind die Gründe dafür. New Brighton ist das große Township außerhalb von Port Elizabeth wo wir arbeiten. Dass Weiße das Township überhaupt betret...

Neues aus Südafrika

Lieber Leser, ich bin jetzt schon seit zwei Monaten hier unten, zehn liegen noch vor mir. Die Phase des Einlebens ist vorbei und so langsam kristallisiert eine Art von Alltag heraus. Es gibt mehr oder weniger feste Tagesabläufe und auch die Arbeit läuft echt gut. In dem folgenden Blogeintrag möchte ich erzählen, was es Neues gibt. Das Wetter ist in den letzten Wochen viel besser geworden. Der Wind ist ein bisschen abgeflacht, so dass die Hitze direkt zu spüren ist. Eincremen ist Pflicht, doch leider habe ich schon so manchen Sonnenbrand erlitten. Doch das gute Wetter hat tatsächlich auch gute Seiten. Vorletztes Wochenende waren rund 27 Grad, weshalb wir Samstag und Sonntag den Tag am Strand verbracht haben. Am Samstag waren wir am touristischen Strand direkt an der Beach Front, Sonntag am Sardinia Bay Strand, einem etwas außerhalb liegenden sehr idyllischen Strand, wo echt wenig los ist. Dort haben wir eine Woche vorher einen Ausritt gemacht. Mit den Pferden ging es erst rund eine...

Eine Woche Abenteuer

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Nachdem jetzt schon rund sechs Wochen in Südafrika verstrichen sind, standen letzte Woche die ersten Ferien für mich an, nämlich die die Frühlingsferien. Eine Woche keine Schule – das wollten wir natürlich ausnutzen, dementsprechend sah unser Zeitplan aus. Nebenbei hatten wir noch Besuch aus Berlin einer Einsatzstelle in der Nähe von East London, welcher am Samstag ankam.  Hier ist die Woche einmal kurz und knapp geschildert: Sonntag: Addo Elephant Park: Rund 40 Minuten von Port Elizabeth entfernt befindet sich der dritt größte National Park Südafrikas, der Addo Elephant Park. Wie man am Namen erkennen kann, liegt der Fokus des National Parks auf den Elefanten. Der Park beinhaltet im Wesentlichen nur die Tiere, die schon bei der Gründung des Parks in der Region lebten. Das bedeutet: viele Elefanten, ein paar wenige Löwen, Warzenschweine, Sträuße, Büffel und Antilopen. Der Addo ist ein riesiges Gebiet, was in mehrere Teile unterteilt ist. Der touristische Teil ist sehr gro...

Der Heritage-Day

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Es war der 24. September und das bedeutet in Südafrika, der Heritage-Day steht an. Da er dieses Jahr auf einen Samstag gefallen ist, wurde in der Schule schon am Freitag gefeiert. Der Heritage-Day ist ein ziemlich neuer Feiertag in Südafrika, an dem die verschiedenen Kulturen gefeiert werden sollen. In Südafrika gibt es das Phänomen, dass sehr viele verschiedene Kulturen sehr friedlich miteinander leben. Jede Kultur, wie die Zulu oder die der Menschen mit europäischen Wurzeln haben ihre eigene Sprache wie isiZulu oder Afrikaans. So haben wir an der Lamani die Xhosa-Kultur gefeiert. Immo und ich hatten uns schon die ganze Woche darauf gefreut, denn uns wurden coole Kostüme, Essen und viel Musik versprochen. Mit gewissen Erwartungen fuhren wir in die Schule. Als wir dort ankamen, pünktlich um 8 sahen wir die Kinder in traditionellen Outfits und mit weißer Farbe im Gesicht. So wie jeden morgen haben sich alle in Reihe und Glied aufgestellt und dann die Morgen-Zeremonie abgehalten. Da...

Die ersten Wochen

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Hallo Leser, Im Moment liege ich krank im Bett. Die Grippe hat mich erwischt. Das Vikings-Training draußen und ein kleiner Badeausflug sind wohl die Ursache dafür. Doch nichts desto trotz ist in den letzten Wochen ist einiges passiert, was ich euch mitteilen möchte. Die Arbeit in der Schule wird immer ausgereifter. Den Stundenplan bestimmen wir mehr oder weniger selbst. Wenn wir die Lehrerinnen fragen, ob wir ihre Klasse nehmen dürfen, ist das meistens kein Problem. Dazu haben wir das Move-it Programm kennengelernt, ein vom Staat organisiertes Programm, bei dem die Kinder der vierten und fünften Klasse einen Turnbeutel voll Sportequipment bekommen. Dazu gibt es ein kleines Büchlein, in dem detailliert beschrieben wird, was man machen soll. Von verschiedenen Springseilübungen  bis Jonglieren ist alles mit dabei. Immo und ich konnten da den Lehrerinnen ein bisschen helfen und wenn wir es richtig verstanden haben gibt es am Ende des Schuljahres (Dezember) ein Wettkampf. Außer...

Aller Anfang ist schwer

Nach den ersten Tagen, in denen wir nur das Touristenleben kennengelernt haben, ging es Freitag zum ersten Mal ins Township. Wir haben uns alle Schulen angeguckt und das Haven, ein Kinderheim, in dem zwei Freiwillige arbeiten. Nach der Jarvis Primary School und der Ben Sinuka Primary School ging es zur Lamani Public Primary School, wo uns unser Schulleiter Mr. Dologna, oder kurz Mr. D mit einem breiten Grinsen empfing. Und mit „breitem Grinsen“ meine ich auch breit, denn Mr. D ist ein etwas fülliger und großer Mann. Doch er ist die Herzlichkeit in Person und immer für einen Schnack zu haben. Die Schule ist die kleinste von allen mit nur 300 Schülern. Sie hat acht Altersstufen von Grade R, also ganz kleinen und sooo süßen Vorschülern, bis zu leicht pubertierenden Grade 7 Schülern. Die Schule hat ungefähr zehn Lehrer, wovon alle weiblich sind. Deshalb hat sich Mr. D sehr gefreut, dass er männliche Unterstützung bekommt. Nach einem kleinen Gespräch mit Mr. D wurden wir in der Lehrer Rund...

Kleiner Nachtrag zum Autofahren

Am Anfang hatte ich echt Angst und Respekt vor dem Linksverkehr. Eigentlich wollte ich entspannt das Fahren lernen, doch Aufgrund einer netten Begebenheit, sollte ich viel früher dazu kommen als geplant.... Ganz anders als ich erwartet hatte, fiel mir das Fahren sehr leicht. Ich musste mich zwar sehr konzentrieren, nicht beim Abbiegen wieder auf die falsche Spur zu kommen, aber nach einigen Minuten, hatte ich den Dreh raus. Das einzige Problem ist immer noch das Blinken, denn auch der Blinker ist aus deutscher Sicht auf der falschen Seite. Die Autos sind etwas älter, und funktionieren nicht mehr hundertprozentig, aber das macht das Fahren nur interessanter. Ansonsten ist der Verkehr auf den Strassen eher ruhig und entspannt. Nur die schon angesprochenen Taxen sind manchmal nervig. In dem Sinne Ciao